Stiftung für Radio- und TV-Nutzungsforschung vor dem Start

Mediapulse - Stiftungsurkunde wird Ende Februar dem UVEK vorgelegt.

Die Stiftung Mediapulse für die Nutzungsforschung von Radio und Fernsehen soll im April gegründet werden. Die Initianten haben ein entsprechendes Reglement ausgearbeitet, wie die Arbeitsgruppe Stiftung Mediapulse am Dienstag bekannt gab. Dieses sieht einen paritätisch zusammengesetzten Stiftungsrat vor, in dem die SRG, die privaten Veranstalter und die Werbebranche gleichwertig vertreten sind. Die Stiftungsurkunde soll Ende Februar dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vorgelegt werden, welches auch die Stiftungsräte wählt.

Mediapulse soll von einem 18köpfigen Stiftungsrat und einem Präsidenten geleitet werden. Ihm gehören mit je sechs Sitzen die SRG, die privaten Veranstalter von Radio und Fernsehen (VSP, Telesuisse, RRR, Unikom) sowie die Werbebranche an. Aus dem Kreis des Stiftungsrates soll der Verwaltungsrat für die Mediapulse AG gebildet werden, dem jeweils zwei Vertreter aus den drei genannten Gruppen angehören. Der Präsident des Stiftungsrates ist zugleich Präsident des Verwaltungsrates der Mediapulse AG. Die Nominationen für den Stiftungsrat erfolgen in den Verbänden und der SRG SSR in den nächsten Wochen; die Nominierten werden anschliessend von den Stiftern dem UVEK zur Wahl vorgeschlagen. Die Entscheide des Departements werden Ende März erwartet.