Die Schweizer Verleger wollen an ihrem Jahreskongress von übernächster Woche die Idee einer Stiftung vorstellen, über die künftig die Schweizer Presse staatlich gefördert werden soll, wie Facts in seiner aktuellen Ausgabe schreibt. Demnach soll der Grossteil der Subventionen von mindestens 100 Millionen Franken jährlich wie bisher für die Verbilligung des Vertriebs von Zeitungen entrichtet werden. Das Stiftungsmodell würde kleinere Zeitungen bevorzugen. Grossauflagige Blätter wie der Brückenbauer oder die Coop Zeitung sollten unter der Neuregelung jedoch nicht leiden. Auf Grund ihrer Marktmacht könnten sie mit der Post Tarife aushandeln, die mit den heutigen vergleichbar sind.
Stiftungsmodell Presseförderung vorgeschlagen
Schweizer Presse - Grossteil der Subventionen weiterhin für verbilligten Zeitungsvertrieb.