«Streamen kann man auch auf einem TV-Gerät»

SRG-Abbau - Die SRG muss 2027 80 Millionen Franken sparen. Über den Abbau diskutieren Matthias Ackeret und Sandra Porchet im Podcast. Ebenfalls Thema: Der Ausschluss von CNN und anderen Medien aus dem Weissen Haus und der für Donald Trump unerwartete Backlash.

Die SRG und ihre Einheiten haben letzte Woche über mehrere Tage ihre Sparpläne für 2027 bekanntgegeben (persoenlich.com berichtete). Insgesamt müssen 80 Millionen Franken gekürzt werden. In der neuen Podcast-Folge verschaffen Verleger Matthias Ackeret und Redaktorin Sandra Porchet einen Überblick. Ackeret bedauert die Verlegung der Sendung «Reporter» – für ihn ein «Prestige-Stück» – «weg vom Bildschirm». Porchet bemerkt, dass starke TV-Marken auch im Streaming erfolgreich sein können, wie Netflix zeigt. «Streamen kann man auf einem normalen TV-Gerät», fügt sie hinzu.

Die Rubrik Good News/Bad News thematisiert den Ausschluss von CNN, MS Now und Politico aus dem Weissen Haus. Als gute Nachricht erachtet Porchet die Solidarität der anderen Medien, die den US-Präsidenten boykottieren, indem sie seine Auftritte nicht mehr filmen. Für einen Präsidenten, der sich als Reality-Star inszeniert, ist das «die härteste Strafe», so Ackeret.

Die neueste Podcastfolge wurde am Dienstag in den Redaktionsräumen der persönlich Verlags AG in Zürich-Wiedikon aufgezeichnet. Der persoenlich.com-Podcast erscheint immer am Dienstag und ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcastplattformen – wie Spotify oder Apple Podcasts – verfügbar. In Zweierkonstellation diskutiert die Redaktion über aktuelle Themen und Ereignisse, die in der Schweizer Medien- und Kommunikationsbranche für Schlagzeilen gesorgt haben. (spo)