Streit zwischen "Blick" und YB ist beigelegt

Ringier - Die Boulevardzeitung muss dies an prominenter Stelle mitteilen.

Der "Blick" hatte Fredy Bickel, Sportchef des Berner Fussballclubs Young Boys, zuletzt als "Lügner" und den Verwaltungsrat Andy Rihs als "Wendehals" bezeichnet. Dies führte indirekt zur Erpressungsaffäre, in der am Freitag Spielervermittler Peter Bozzetti und Manager Erich Vogel erstinstanzlich verurteilt wurden. Bickel und Rihs klagten schliesslich gegen das Verlagshaus wegen Persönlichkeitsverletzung.

Laut "Tages Anzeiger" wurde der zivilrechtliche Kampf nun beigelegt, der Vergleich vor dem Zürcher Handelsgericht sei jedoch noch nicht rechtskräftig. Die "Blick"-Redaktion muss auf ihren Kanälen an prominenter Stelle publizieren, dass sie nicht mehr über die alten Vorwürfe an Fredy Bickel berichten wird. Wie persoenlich.com weiss, wird dies am Freitag im "Blick am Abend" und auf blick.ch geschehen, am Samstag im "Blick" und am Sonntag im "SonntagsBlick". Die bereits publizierten Texte müssen jedoch nicht gelöscht werden, sondern lediglich mit einem einordnenden Zusatztext versehen werden.

Für Ringier ein Teilsieg, konnten sie doch eine öffentliche Entschuldigung und eine Übernahme der Gerichts- und Anwaltskosten abwenden. (Tages Anzeiger)