Der Konflikt zwischen dem Westschweizer Radio RSR und einem Ex- Informatiker konnte beigelegt werden - dank eines vertraulichen Mediations- Übereinkommens. Der bei der RSR angestellte Informatiker hatte einen Kadermitarbeiter beschuldigt, pornografische Bilder von Kindern auf seinem Computer gespeichert zu haben. Die RSR bestätigte am Freitag die Existenz seines solchen im August unterzeichneten Übereinkommens. Die Information war durch die Westschweizer Satirezeitschrift "Vigousse" verbreitet worden.
Die beteiligten Parteien hätten eine Einigung gefunden und eine vom Richter vorgeschlagene Mediation akzeptiert, sagte RSR-Medienchefin Barbara Stutz. Mehr wollte sie zu der Angelegenheit nicht sagten. Seit Mitte August ist der Informatiker arbeitslos. "Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich weiter als Informatiker arbeiten möchte", sagte er zur Nachrichtenagentur SDA. Doch wenn sich etwas ergebe, würde er die Stelle annehmen. Der beschuldigte leitende RSR-Angestellte war im November 2009 vom Lausanner Polizeigericht wegen harter Pornographie zu einer Geldstrafe verurteilt worden. (sda)