Der Journalismus, Eckpfeiler der demokratischen Gesellschaft, steckt in der Krise: Die Leser wandern ins Internet ab, wo die Medien ihre Inhalte notgedrungen verschenken und die Anzeigen wandern gleich mit. Damit fehlen das Geld und die Zeit für Recherchen. In die Lücke springen PR-Agenturen, die ihre Propaganda platzieren.
Sind die Medien überhaupt noch in der Lage, den Mächtigen auf die Finger zu schauen und die Bürger unabhängig zu informieren? Diese Frage stand im Zentrum einer Veranstaltung, welche am Donnerstagabend stattfand. Es diskutierten Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur von "Die Zeit" und Roger Köppel, Herausgeber und Chefredaktor von der "Weltwoche". Hier gehts zum Bericht von "persoenlich.com".