Auch das MAZ, die Schweizer Journalistenschule, muss als Folge der Budgetdebatte in den Räten sparen. Das Bundesamt für Kommunikation, BAKOM, kürzt seinen jährlichen Beitrag ans MAZ um 70'000 Franken auf 280'000 Franken. Grund für diese Reduktion ist ein Sparbeschluss des Parlaments, wonach dem BAKOM eine halbe Million Franken für die Aus- und Weiterbildung gestrichen werden. Antragsteller war Nationalrat und Verleger Filippo Leutenegger, FDP. Neben dem MAZ sind verschiedene Institutionen von diesem Beschluss betroffen, darunter das Centre romand de formation des journalistes, die Filmschule FOCAL sowie Klipp & Klang.
Beim MAZ hat die Kürzung folgende Konsequenzen: Einige Radio- und Fernsehkurse, die vom BAKOM subventioniert wurden, werden aus dem Angebot genommen oder verkürzt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Unter anderem wird der zehntägige Fachkurs Radiojournalismus gestrichen, der als Einstiegshilfe für neue Radiomitarbeitende diente. Die Massnahmen sind vom MAZ-Stiftungsrat gutgeheissen worden. Sie erfolgten in Absprache mit dem Verband Schweizer Privatradios VSP.