Sucht mutige Menschen und junge Helden

Beobachter - Prix Courage wird 2014 mit dem Prix Courage Next Generation ergänzt.

Der "Beobachter" ergänzt auf 2014 den traditionellen Prix Courage mit dem Prix Courage Next Generation, wie die Zeitschrift in einer Medienmitteilung schreibt. Er soll speziell beherzte Kinder und Teenager würdigen.

Aus diesem Grund werden der bislang ausgerichtete Publikumspreis und der Jurypreis des traditionellen Prix Courage zu einer einzigen Auszeichnung zusammengefasst. Kandidaten für die beiden Preise können ab sofort eingereicht werden; die Nominierungsfrist läuft bis zum 14. Juni.

Der Prix Courage Next Generation kürt erstmals herausragende oder besonders couragierte Kinder und Jugendliche bis maximal 16 Jahre. Dafür wurde die Jury um zwei neue Gesichter ergänzt: Gülsha Adilji, Moderatorin beim Jugendsender Joiz und 2012 vom "Schweizer Journalist" zur Newcomerin des Jahres gewählt, sowie Samuel Müller, CTO von WeAct, einem Jung-Unternehmen, welches sich für Nachhaltigkeit einsetzt.

Wahl durch Publikum und Jury
Die Nominierungsphase für den mit 15'000 Franken dotierten Prix Courage und für den neuen, mit 3000 Franken ausgeschriebenen Prix Courage Next Generation läuft ab sofort und dauert bis zum 14. Juni. Sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen, die sich durch ausserordentlich mutige Taten ausgezeichnet haben, können vorgeschlagen werden.

Beim Prix Courage Next Generation dürfen indes nur maximal 16-Jährige als Preisträger vorgeschlagen werden. Es genügt eine E-Mail oder ein Brief an die "Beobachter"-Redaktion mit einer kurzen Beschreibung der entsprechenden Person sowie der preiswürdigen Tat.

Die Liste der Nominierten wird Mitte September veröffentlicht. Die definitive Wahl der Preisträger erfolgt einerseits durch das Publikum via Telefon- und SMS-Voting und andererseits durch die Jury unter der Leitung von Jury-Präsidentin Pascale Bruderer. Die Sieger beider Preise werden am 7. November in feierlichem Rahmen in Zürich geehrt.

Vorbildwirkung erhofft
"Die Schweiz braucht Leute, die handeln, wo Zuwarten andere gefährdet, die laut werden, wo Schweigen Unrecht verdeckt, die ehrlich sind, wo Lügen leichter fiele", sagt Andres Büchi, Chefredaktor des "Beobachters". Diese Menschen gibt es. Der "Beobachter" schenkt ihnen Aufmerksamkeit und Anerkennung und verleiht deshalb seit 1997 den Prix Courage, den Preis für ausserordentliche, mutige Taten. 

Jedes Jahr nominiert die "Beobachter"-Redaktion verschiedene Personen oder Organisationen, die ihr Handeln einem höheren Ziel unterordnen als dem eigenen Vorwärtskommen. Preiswürdig sind Projekte und Taten, aber auch langfristiges Engagement oder das Lebenswerk einer Person in oder aus der Schweiz.

Mit dem neu geschaffenen Prix Courage Next Generation will der "Beobachter" engagierte, selbstlose und mutige Taten von jungen Menschen noch stärker würdigen. "Wir erhoffen uns dadurch auch eine Vorbildwirkung für andere Kinder und Jugendliche", so Andres Büchi. (pd)