SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli hat am 20. März eine parlamentarische Initiative eingereicht, wonach Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und Beschwerdeinstanz der SRG vom Parlament nach Parteienproporz gewählt werden sollen.
In der neuen Ausgabe der "Weltwoche" formulierte der stellvertretende Chefredaktor Philipp Gut unter dem Titel "De Weck muss in die SVP" eine ähnliche Forderung. "Öffentlich-rechtliche Gebilde brauchen eine demokratisch legitimierte Aufsicht." Ihre Führungsgremien würden von Parlament oder Bundesrat besetzt, beispielsweise bei der Post.
Dies müsse auch für SRG-Organe gelten, die die Bevölkerung abbilden sollten: "Den Posten des SRG-Generaldirektors würde dann die wählerstärkste Partei stellen." Gut schliesst mit dem Rat an Roger de Weck, möglichst bald in die SVP einzutreten. (lmy)