Die beiden Gründer des Swiss Economic Forum (SEF) Stefan Linder und Peter Stähli werden ihre Anteile im Juli 2016 an die NZZ-Mediengruppe verkaufen, die dadurch alleinige Besitzerin der führenden Schweizer Wirtschaftskonferenz wird. Dies schreibt das Medienunternehmen in einer Mitteilung.
Seit fünf Jahren hat die NZZ-Mediengruppe ihre Firmenanteile am Swiss Economic Forum (SEF) sukzessive erhöht. Im Juli 2016 wird sie das letzte Aktienpaket von den beiden SEF-Gründern Stefan Linder und Peter Stähli übernehmen. Damit geht die Interforum Holding AG, zu welcher das SEF gehört, vollständig in den Besitz der NZZ-Mediengruppe.
Stefan Linder und Peter Stähli geben ihre Mandate als Delegierte des Verwaltungsrates ab, werden sich aber im Mandatsverhältnis für verschiedene Wachstumsprojekte engagieren. Die operative Leitung übergaben die beiden Gründer bereits im Juni 2015 an den damaligen Leiter Unternehmensentwicklung und heutigen CEO Dominik Isler.
«Das neue Führungs-Team hat sich gut etabliert, führt das Unternehmen im unternehmerischen Geist der Gründer weiter und wird das Konferenzgeschäft als wichtiges Standbein der NZZ-Mediengruppe ausbauen.», wird NZZ-CEO Veit Dengler in der Mitteilung zitiert.
Der Sitz des Swiss Economic Forum bleibt in Gwatt bei Thun. Das Swiss Economic Forum wird weiterhin in Interlaken stattfinden. Das nächste SEF findet vom 9. bis 10. Juni 2016 statt. (pd)