Das Streitgespräch mit den beiden Zürcher Parlamentariern Natalie Rickli (SVP) und Ruedi Noser (FDP) zur geplanten Werbeallianz zwischen der SRG, der Swisscom und Ringier in der Märzausgabe von «persönlich» sei der Anstoss für zwei Vorstösse gewesen, welche die beiden Poltiker am 17. März und dem 18. März beim Bundesrat eingereicht haben. Darin verlangten die beiden Politiker, dass der Bund seine Aktienmehrheit bei der Swisscom abzugeben habe. Dies meldet die «NZZ am Sonntag» unter dem Titel «Staat bedrängt Privatwirtschaft» in ihrer aktuellen Ausgabe.
Nur einen Prozentteil der Aktien verkaufen
Noser meinte im Interview mit «persönlich», dass die Politik einer Werbeallianz nicht im Wege stehen dürfe, worauf Rickli konterte: «Zuerst muss die Swisscom privatisiert werden.» Daraufhin antwortete der FDP-Politiker: «Da bin ich jederzeit dabei. Man braucht nur einen Prozentteil der Aktien zu verkaufen. Mein Vorschlag: Wir machen in dieser Legislatur einen gemeinsamen Vorschlag zu diesem Thema.» Rickli: «Einverstanden.» Nachdem persoenlich.com über diese Einigung berichtete, nahm die NZZ das Thema auf, worauf die beiden Vorstösse eingereicht wurden. (ma)