Tag der Bestnoten

"MusicStar" - Valentina Preite ausgeschieden.

Bereits in der letzten Sendung war Valentina nur eine "Haares-Preite" vom Ausscheiden entfernt und kam nur dank dem Friendship-Ticket eine Runde weiter. Dieses Mal hat es nicht mehr gereicht. Von den direkt qualifizierten Kandidaten wurde Lotti Happle zurückgeholt, die vom Publikum ebenfalls abgewählt worden war.

Bei der dritten Finalsendung von "MusicStar" war Tag der Bestnoten. Die Höchstnote 10 wurde insgesamt achtmal vergeben. Bei Jesse und Claudia konnten die Juroren keine "Tolggen" im Reinheft ausmachen. Für die Darbietung von Alicia Keys' "Fallin'" der 24-jährigen aus Dietikon ZH gab es von Chris von Rohr, Mia Aegerter und Detlef D! Soost sogar stehende Ovationen.

Von Rohr hätte Claudia am liebsten die Note 12 gegeben und D! sah sie "mit 270 km/h auf der Autobahn an allen vorbei" fahren. Auch für Daniel Kandlbauer, den dritten im Kreise der Bestbewerteten, gab es nur lobende Worte, aber trotzdem einmal "nur" die 9.

Dass Chris von Rohrs "Meh Dräck" zum Wort des Jahres wurde, scheint diesen dazu motiviert zu haben, sich in poetische Höhen zu schwingen. So reimte von Rohr zu Lotti Happles Auftritt: "Hey Lotti, du gsehsch zwar nöd us wie d’Kylie, aber du häsch au es paar netti Teili." Dank dem Friendship-Ticket kann sich der Juror auch in der nächsten Sendung an den gelobten Vorzügen erfreuen.

Die Jury gab sich alle Mühe, aber für den Lacher des Abends sorgte das Dialekt-Medley aller Kandidaten zum Auftakt der Sendung. Die "moderne" Version von "Grüezi wohl Frau Stirnimaa" hätte wohl auch in die Kategorie "Leider nein" gepasst.

Hinter den Kulissen

Nur noch wenige Momente bis zum Auftritt. Das Lampenfieber lässt das Herz rasen, das Adrenalin fliesst. Da, das Zeichen, jetzt geht’s los! So oder so ähnlich muss es sich für die Kandidaten kurz vor ihrer Performance anfühlen.

Der Mann, der das Startsignal gibt, ist Nicolas Suter, der Aufnahmeleiter am Set. In seiner Verantwortung liegt es, dass alle immer zur rechten Zeit am rechten Ort sind, um den optimalen Ablauf der Sendung zu gewährleisten. Unterstütz wird er dabei im Backoffice von einer zweiten Person mit gleicher Funktion.

Dank Nicolas Suter wissen die Moderatoren wann sie sprechen, die Kandidaten wann sie singen und die Zuschauer wann sie klatschen sollen. Seine Zeichen bestimmen, was auf der Bühne abläuft. Dies in Zusammenarbeit mit der Regie, mit der er über Kopfhörer verbunden ist. Nicolas Suter versteht sich als Auslöser und Endkontrolle.

Seine Arbeit beginnt aber nicht erst am Sonntagabend bei der Live-Sendung. Bereits am Samstag finden Musik- und Kameraproben statt. Am Sonntag wird zunächst mit den Kandidaten der Rücklauf vorproduziert, wie der Überblick aller Auftritte genannt wird, der am Schluss der Sendung als Kurzzusammenfassung die Entscheidung für die Zuschauer erleichtern soll. Danach folgen die Stellproben mit den Moderatoren.

In der Generalprobe wird die Sendung mit Publikum 1:1 durchgespielt. Das Warm-up, für das später in der Sendung Sven Epiney zuständig ist, übernimmt Nicolas Suter gleich persönlich. Dann um 20.35 Uhr sind es nur noch wenige Momente bis zur Sendung. Das Lampenfieber lässt das Herz rasen, das Adrenalin fliesst. Da, das Zeichen, jetzt geht’s los!

(Bericht: Stefan Wyss).

Die sieben "MusicStar"-Finalisten, die in der 4. Finalsendung auftreten werden: v.l. Claudia D'Addio, Jesse Brown, Julien Ceccon, Daniel Kandlbauer, Salome Clausen, Lotti Happle und Davide Alviano (Foto: SF DRS/Christian Lanz).

Valentina Preite, in der 3. Finalsendung ausgeschieden (Foto: SF DRS/Christian Lanz).