Martin Kall ist zur Verwaltungsratssitzung der Berner Zeitung AG mit dem Taschenrechner angerückt, wie die Bilanz vermeldet. Mit dem Taschenrechner habe der CEO der Minderheitsaktionärin Tamedia (49 Prozent) den Vertretern der Mehrheitsaktionärin Espace Media Group (51 Prozent) seine "Unzufriedenheit mit den Bernern" demonstriert. Den Grund für seine Unzufriedenheit seien die ertragsschwachen oder verlustbringenden Medienprodukte wie TeleBärn oder Radio ExtraBern. Diese schwächen das Jahresergebnis der Berner Zeitung AG und lassen so weniger Geld nach Zürich zur Tamedia abfliessen.
Tamedia-CEO Kall sorgt für Verstimmungen
Tamedia/Espace Media - Mit dem Taschenrechner an die VR-Sitzung der Berner Zeitung.