Tele Ostschweiz hat "mit Freude" vom Vorschlag des Bundesrates für ein neues Radio- und Fernsehgesetz Kenntnis genommen. Mit dem vorgesehenen Gebührensplitting werde die Voraussetzung für das langfristige Überleben des Senders geschaffen, wie Chefredaktor Patrick Senn in einer Stellungnahme schreibt. Fragezeichen habe Tele Ostschweiz allerdings bei der in der Botschaft vorgeschlagenen Anzahl der Sender, die in den Genuss der Gebührengelder kommen sollen.
Heute senden in der Schweiz 18 Regional-TV-Stationen, welche im Verband TeleSuisse zusammengeschlossen sind. In der Botschaft ist die Rede davon, dass 10 bis 12 TV-Stationen eine Konzession erhalten sollen. Für die Geschäftsleitung von Tele Ostschweiz sei klar, dass der Sender mit dem breiten Service public-Angebot, das er heute schon biete, zu diesen Stationen gehören müsse. Tele Ostschweiz sei denn auch bereit, alle Voraussetzungen zu erfüllen, welche für eine Vergabe der Konzession verlangt werden.