Die Delegierten der Tessiner FDP sprachen sich am Donnerstagabend an einer virtuellen Versammlung mit 49 zu 24 Stimmen bei 6 Enthaltungen für die Ja-Parole zur Vorlage vom 13. Februar aus. Das Parteisekretariat bestätigte am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine entsprechende Meldung der Tageszeitung La Regione.
Die obsiegende Mehrheit der Tessiner Freisinnigen war der Meinung, es gehe nicht nur um Arbeitsplätze, sondern um die Unterstützung eines Schlüsselfaktors für das gesunde Funktionieren der direkten Demokratie. Weiter wies sie darauf hin, dass die Kriterien für die Zuteilung der finanziellen Mittel degressiv seien: Je grösser ein Medienunternehmen sei, desto weniger Hilfe erhalte es. Damit sei sichergestellt, dass nicht die grossen Konzerne am meisten profitieren würden. (sda/cbe)