Tessiner Medienmogul zu Gast

"Schawinski" - Filippo Lombardi wird übers Autofahren sprechen müssen.

2008 sah es so aus, als wäre die politische Karriere von Filippo Lombardi beendet. Er musste zugeben, dass er die Auflagezahlen des "Giornale del Popolo" gefälscht hatte. Zudem drohte ihm eine unbedingte Gefängnisstrafe wegen zahlreicher Verkehrsdelikte. Doch es kam ganz anders: Heute amtet der Tessiner CVP-Politiker und Medienmogul sogar als Ständeratspräsident – und steht prompt wieder in den Negativschlagzeilen. Wie der 1956 in Bellinzona Geborene das Abstimmungsdebakel in der kleinen Kammer in Zukunft verhindern will und warum man ihn – entgegen seinem Versprechen "nie mehr Auto zu fahren" – trotzdem wieder auf der Strasse antrifft, erzählt er im Gespräch mit Roger Schawinski. (pd)