Der Tessiner Unternehmer Tito Tettamanti gibt dem sogenannten Frontal-Projekt eines rechtes Boulevard-Blatts keine Chancen. Im Tages-Anzeiger vom Mittwoch sprach sich der Hauptaktionär des Jean-Frey-Verlags explizit gegen die Umsetzung eines solchen Projektes aus: "Ich bin nicht im Medienbusiness, um Wohltätigkeitsgelder für die Druckereibranche zu sprechen", liess er sich zitieren.
Grundsätzlich glaubt der Tessiner nicht, dass eine Parteizeitung Erfolg haben kann: "Wer pleite gehen will, muss nur ein Parteiorgan herausgeben, dann ist es bald einmal so weit." Diese Aussage sieht der Unternehmer darin bestätigt, dass alle früheren Parteiblätter verschwunden seien.