Thomas Borer will in Soap nicht genannt werden

"Lüthi und Blanc" - SF lehnt Unterlassungsbegehren ab.

Thomas Borer stört sich daran, dass er in "Lüthi und Blanc" zu einer Figur geworden ist, wie die NZZ am Sonntag berichtet. In einer Folge der Schoggi-Soap, die Anfang September ausgestrahlt wurde, telefoniert die Figur des PR-Beraters Rainer Sander mit dem ehemaligen Botschafter. Borer erteilt Sanders dabei ein Mandat, um ihn bei seinem geplanten Einstieg in die Politik zu beraten. In einer weiteren Sendung von Mitte September führten Protagonisten von "Lüthi und Blanc" Telefongespräche mit Borer und redeten über ihn. Dabei wurden Anspielungen auf die Umstände seiner Abberufung als Botschafter im Jahr 2002 gemacht.

Borers Anwalt Peter Bratschi hat nun gemäss NZZaS dem Schweizer Fernsehen ein Unterlassungsbegehren geschickt. Darin werde verlangt, dass SF schriftlich erklärt, dass es in den künftigen Episoden von "Lüthi und Blanc" auf jegliche Erwähnung von Borer verzichten werde. Borer sei keine öffentliche Person mehr und lege grossen Wert auf seine Privatsphäre.