Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) schlägt einen strikten Sparkurs ein. Im abgelaufenen Geschäftsjahr gingen die Umsatzerlöse der FAZ um 4,9 Prozent auf 307,9 Millionen Euro zurück. Der konjunkturelle Einbruch hinterlässt vor allem im Stellenmarkt für Fach- und Führungskräfte seine Spuren. Obwohl die Auflagen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gestiegen sind, muss der Schweizer Geschäftsführer Tobias Trevisan nun zum Rotstift greifen.
Man werde mit "strikter Kostenkontrolle und weiteren Sparmaßnahmen" auf die Situation reagieren, heisst es in einer Mitteilung. Um eine stabile Entwicklung zu gewährleisten, seien zudem zusätzliche Erlösquellen notwendig. Das Online-Angebot FAZ.net soll zu einem "profitablen Online-Geschäft" entwickelt werden. Dabei will sich die FAZ vor allem auf Themenportale wie FAZfinance.net konzentrieren ("persoenlich.com berichtete).