Träger des Adolf-Grimme-Preises 2003

"War Photographer" - Schweizer Dok-Filmer erhält "Fernseh-Oscar".

Der Schweizer Dokumentarfilmer Christian Frei erhält für "War Photographer" den mit 10'000 Euro dotierten Adolf-Grimme-Sonderpreis in der Kategorie "Information und Kultur". Die insgesamt 41 deutschen TV-"Oscars" werden am 21. März in Marl überreicht.

"War Photographer" ist einer von sechs Gewinnern in seiner Kategorie. Der Sonderpreis des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW ist als einziger dotiert. Für "War Photographer" ist es die achte internationale Auszeichnung seit der Oscar-Nominierung 2002. Das Werk wurde am 25. November 2002 auf dem Kultursender Arte ausgestrahlt, was es für den Grimme-Preis qualifizierte.

Die deutschen Comedy-Stars Anke Engelke und Olli Dittrich erhalten die selten vergebene Trophäe in Gold für Buch, Regie und schauspielerische Leistungen in dem ZDF-Fernsehfilm "Blind Date: Taxi nach Schweinau". Die zweite Gold-Trophäe teilen sich Fred Breinersdorfer (Buch) und Marc Rothemund (Regie) mit den Schauspielern Anneke Kim Sarnau und Axel Prahl für die ARD-Produktion "Die Hoffnung stirbt zuletzt". In der Kategorie "Spezial" wird unter anderem Marcel Reif für seine Kommentierung der Fussball-Weltmeisterschaft 2002 ausgezeichnet, wie das Grimme-Institut am Dienstag in Köln mitteilte. Die "Besondere Ehrung" erhält der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar.