Die Konzerngewinn der Luzerner LZ-Mediengruppe ist im vergangenen Jahr um 11,7 Prozent auf 10,6 Mio. Franken gesunken. Dennoch erhalten die Aktionäre eine höhere Dividende: Die Generalversammlung vom Dienstag in Zug genehmigte eine Erhöhung um 5 auf 105 Franken. Der Umsatz der LZ-Gruppe fiel 2011 auf 165,1 (166,4) Mio. Franken. Der operative Gewinn (Ebit) liegt bei 13,6 (15,6) Mio. und der Konzerngewinn bei 10,6 (12,0) Mio. Franken.
Der Umsatzrückgang resultiert laut Medienmitteilung hauptsächlich aus einem tieferen Druckertrag. Der Anzeigenertrag liegt mit 52,4 Mio. Fr. um 4,2 Prozent über dem Vorjahr; die Zunahme ist in der Akquisition des "Anzeigers Luzern" begründet. Ein Rückgang auf 41,1 (42,0) Mio. Fr. ist beim Abo- und Einzelverkauf zu verzeichnen.
Der Umsatz im Geschäftssegment Druck und Kalender fiel auf 46,8 (50,2) Mio. Franken. Die Erträge aus elektronischen Medien und die übrigen Einnahmen stiegen dagegen auf 24,8 (23,9) Mio. Franken. Per Ende 2011 beschäftigte die LZ-Gruppe 555 (562) Mitarbeitende, die sich 476 (485) Stellen teilten. Zur LZ-Gruppe gehören unter anderem die "Neue Luzerner Zeitung" mit ihren Regionalausgaben, Radio Pilatus und der Lokalfernsehsender Tele 1. (sda/dpa)