Die Präsidentschaftwahl in den USA bricht auf Twitter Rekorde. Mehr als zehn Millionen aktive US-User verfolgen das politische Grossereignis. Interessant ist dabei, dass sich das Gezwitscher auf dem trendigen Kurznachrichtendienst deutlich von der Berichterstattung in den Mainstreammedien unterscheidet, so Newsnet. Wie verschiedenen Untersuchungen zum Schluss kommen, fallen die Reaktionen auf Debatten zwischen Barack Obama und Mitt Romney negativer aus. Die Popularität der beiden Kandidaten verändere sich von Tag zu Tag.
Um die Stimmung im Twitter-Kosmos aufzuzeigen, hat Tagesanzeiger.ch/Newsnet in Zusammenarbeit mit Kang Zhang und Peter A. Gloor vom Massachusetts Institute of Technology eine interaktive Karte entwickelt, die Fakten und Statistiken zu den Wahlen auf Twitter liefert. Mit Hilfe einer umfangreichen Datenbank - mehr als 60 Millionen Tweets wurden ausgewertet - zeigt die Redaktion, wie und mit welchen Themen Obama und Romney für Diskussionen sorgen. Die Karte wird täglich aktualisiert und widerspiegelt keine Abstimmungstrends. (pd)