20.09.2002

Ringier

Übernahme durch Springer?

Keine Stellungnahme aus beiden Häusern.

Im Poker um die Übernahme des 40-Prozent-Pakets von Leo Kirch dreht der Springer Verlag den Spiess jetzt offenbar um. Gemäss Handelsblatt will der Zeitungskonzern mit dem Ringier Verlag den wichtigsten Kaufkandidaten schlucken. Die Deutschen würden mit Ringier über eine komplette Übernahme verhandeln - im Gegenzug würde dann Verleger Michael Ringier das Kirch-Aktienpaket von Springer kaufen, wie das Handelsblatt weiter schreibt. Springer-Sprecherin Edda Fels sagte am Donnerstagabend gegenüber der AP, zu den Gesprächen mit Ringier gebe der Konzern keine Stellungnahme ab. Ebenfalls keine Stellungnahme war am Freitagmorgen aus dem Hause Ringier zu erhalten. Konzernsprecher Fridolin Luchsinger gegenüber "persoenlich.com": "Solche Spekulationen kommentieren wir nicht". Springer würde mit der Übernahme von Ringier zu Europas grösstem Printkonzern.


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