Umsatz dank Auslandgeschäft gesteigert

Axel Springer - Jean Frey AG trägt deutlich zum Wachstum bei.

Das Hamburger Verlagshaus Axel Springer hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2007 um 3,1 Prozent auf 1,208 Mrd. Euro gesteigert. Zum deutlichen Wachstum beigetragen haben gute Geschäfte im Ausland, namentlich mit der Jean Frey AG.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres steigerte Axel Springer sowohl die Anzeigen- als auch die Vertriebserlöse, wie das Hamburger Medienhaus am Mittwoch in Berlin mitteilte. Der Vertriebserlös legte um 1,4 Prozent auf 585,1 Mio. Euro zu. Zu diesem deutlichen Wachstum trugen vor allem die Titel der Anfang Jahr erworbenen Jean Frey AG bei. Zu den Publikationen des Zürcher Medienhauses gehören unter anderen Bilanz und Beobachter.

Wegen hoher Investitionen in die Jean Frey AG wie in andere Tochtergesellschaften sowie wegen hoher Anlaufkosten für neue Internet-Projekte musste Springer aber einen Gewinneinbruch hinnehmen. Unter dem Strich verdiente das Verlagshaus 88,8 Mio. Euro. Das ist ein Minus von 20,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auslandsumsatz auf Höchststand

Weitere gewinnbringende Titel von Axel Springer im Ausland sind die polnische Zeitung "Dziennik" sowie die verlagseigenen Medien in Ungarn und Russland. So legte der Auslandumsatz um 25,9 Prozent auf 233,9 Mio. Euro zu und erreichte mit einem Anteil von 19,4 Prozent einen neuen Höchststand am Konzernumsatz.

In Deutschland legte vor allem das Hamburger Abendblatt zu. Der Verlag baute auch die digitalen Aktivitäten weiter aus. Im Mai kündigte Springer gemeinsam mit der Schweizer PubliGroupe den Erwerb der in Berlin ansässigen Online-Marketing-Firma zanox.de an. (sda)