Die Basler Zeitung Medien haben im Geschäftsjahr 2003/2004 trotz weiteren Verlusten im Anzeigengeschäft ein gegenüber 2002/2003 verbessertes Ergebnis erreicht. Sowohl in der Unternehmensgruppe wie auch im Stammhaus resultierte ein höherer Reingewinn als im Vorjahr.
Am Kadermeeting vom 26. Oktober wurde die konsolidierte Rechnung vorgestellt und über die Ergebnisse des ersten Quartals des laufenden Geschäftsjahres orientiert. Der seit Jahren anhaltende Rückgang im Anzeigengeschäft sowie der Preiszerfall im Druckereigeschäft habe sich zwar verlangsamt, von einer echten Trendwende sei jedoch nach wie vor wenig zu spüren. Das verbesserte Resultat von Unternehmensgruppe und Stammhaus Basler Zeitung könne unter diesen Umständen als "starke Leistung in schwachen Märkten" gewertet werden, wie es in einer Mitteilung heisst.
Unternehmensertrag verbessert
Die anhaltende Rezession habe die Erfolgsbilanz der Basler Zeitung Medien erneut stark beeinträchtigt. Der drastische Einbruch im Anzeigengeschäft, ein reduziertes Auftragsvolumen im Produktionsbereich sowie der damit verbundene Margendruck hätten sowohl im Gesamtunternehmen wie auch im Stammhaus Basler Zeitung (National-Zeitung und Basler Nachrichten AG) "deutliche Spuren" hinterlassen, wie es weiter heisst.
Bei der Unternehmensgruppe Basler Zeitung Medien resultierte im abgelaufenen Geschäftsjahr -- es umfasste den Zeitraum vom 1. Juli 2003 bis 30. Juni 2004 -- ein konsolidierter Betriebsertrag von 865'000 Franken (Vorjahr 94'000 Franken) bei einem EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) von 23.99 Millionen Franken bzw. 8.2 Prozent (Vorjahr 21.04 Mio. Franken bzw. 7 Prozent).
Der Umsatz erreichte 292 Millionen (Vorjahr 301.7 Mio.). Bedingt durch einen massiven Ausbau der Verträgerdienste betrug die Zahl der Vollstellen in der Unternehmensgruppe per 30. Juni 2004 total 2023.3 gegenüber 1968.1 im Vorjahr. Der Personalbestand der einzelnen Betriebe war insgesamt jedoch leicht rückläufig.
Im Stammhaus Basler Zeitung wurde ein Betriebsertrag von 2.645 Millionen Franken gegenüber 722'000 Franken im Vorjahr erreicht. Der EBITA beläuft sich auf 16.4 Millionen Franken oder 11.7 Prozent (Vorjahr 18.4 Millionen bzw. 12.1 Prozent). Mit 140.6 Millionen Franken wurde der Umsatz aus dem Vorjahr (151.6 Mio.) um 11 Millionen Franken unterschritten. Der Personalbestand des Stammhauses (Redaktion, Verlag, Zeitungsdruck, Verwaltung) ging von 514.2 Vollstellen auf 476.8 zurück.