Der international tätige Schweizer Handelskonzern Valora hat am Mittwoch eine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2006 präsentiert. Nach dem letztjährigen Verlust von 56.3 Millionen Franken konnte der Reingewinn auf 65.8 Millionen Franken markant gesteigert werden. Die Nettoerlöse konnten von CHF 2846 Millionen Franken auf 2863 Millionen Franken leicht gesteigert werden (0.6 Prozent).
Die Division Valora Press & Books konnte in einem rückläufigen Marktumfeld mit 560.2 Millionen Franken den Nettoerlös auf dem Niveau vom Vorjahr halten. Auch dank dem erfolgreichen Vertrieb von Zusatzprodukten steigerten die Gesellschaften in Österreich und Luxemburg ihre Umsätze leicht.
Das Schweizer Geschäft, das mit seinem hohen Anteil an Tageszeitungen laut Valora dem Marktrückgang am stärksten ausgesetzt ist, verlor rund 3 Prozent Umsatz. Durch gutes Kostenmanagement konnte die Betriebsgewinnmarge der Division auf 5 Prozent gesteigert werden. Wie Valora weiter mitteilt, wurde das Vertrauen der Verleger zurück gewonnen. Die Beziehungen zu diesen wichtigen Partnern hätten sich markant verbessert.
Pressegrosshandel neu als Division 'Valora Media'
Um das Wettbewerbsprofil weiter zu stärken und auf die Herausforderungen der nächsten Jahre (rückläufige Märkte, Marktkonsolidierungen) vorbereitet zu sein, hat die Valora Gruppe eine strategische Ausrichtung erarbeitet.
Beim Pressegrosshandel sei Wachstum mit der Konzentration und dem Ausbau der Distributionstätigkeit in neuen Märkten einerseits und dem Aufbau neuer Distributionsformen andererseits verbunden. Die zunehmende Mediacontent-Distribution über digitale Kanäle erfordere neue Geschäftsmodelle, die auch für Valora profitable Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Aus diesem Grund wird die Division neu als "Valora Media" auftreten.

