UNO-Sicherheitsrat verurteilt Anschlag auf die Satire-Zeitung

Charlie Hebdo - Eine "barbarische und feige Terrorattacke", die sich gegen "Journalisten und eine Zeitung" gerichtet habe.

Der UNO-Sicherheitsrat hat sich der internationalen Empörung über den Anschlag auf die französische Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" angeschlossen. Die Mitgliedsstaaten des mächtigsten UNO-Gremiums verurteilten in einer am Mittwoch in New York veröffentlichten Erklärung die "barbarische und feige Terrorattacke", die sich gegen "Journalisten und eine Zeitung" gerichtet habe.
 
"Akte von Terrorismus sind kriminell und durch nichts zu rechtfertigen", hiess es weiter. Der Sicherheitsrat verlangte, die Verantwortlichen für den Anschlag zur Rechenschaft zu ziehen. Zuvor hatte bereits UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon die Tat verurteilt.
 
Der Angriff auf die Zeitung "Charlie Hebdo" in Paris ereignete sich laut französischer Polizei gegen 11.30 Uhr. Mindestens zwölf Menschen wurden getötet, elf weitere verletzt. Präsident François Hollande sprach von einem "Terroranschlag", die Regierung rief für den Grossraum Paris die höchste Terrorwarnstufe aus.
 
"Charlie Hebdo" ist für ihre in den Augen vieler Muslime provokanten Mohammed-Karikaturen bekannt. Die Täter riefen nach Angaben von Zeugen denn auch: "Wir haben den Propheten gerächt." (sda/afp)