Kurt Felix gibt in seiner Funktion als "TV-Beobachter" in der Schweizer Illustierten Schützenhilfe für den Fernseh-Arzt Dr. Samuel Stutz und dessen kritisierte Sendung "Gesundheit Sprechstunde". Ihn stimme es "merkwürdig", mit welcher "medialen Boshaftigkeit" Stutz konfrontiert worden sei. Zudem findet Felix die Aussage "dreist", dass man "Gesundheit Sprechstunde" aus ethischer Sicht nicht korrekt finde und eine kostentreibende Wirkung unterstelle.
Der "Verstehen Sie Spass?"-Erfinder findet es zudem gar nicht amüsant, "wenn Leute über das Sendeformat hinwegziehen, die es wahrscheinlich gar nie wirklich gesehen haben". "Sonst hätten sie gemerkt, dass Stutz kein sabbelseliger Fersehjournalist ist, nicht im Studio dahinklügelt, keine Allgemeinsplätze verplätschert, nicht auf 'Sehr-Intellektueller' macht, sondern sich zum Sonnenkönig aller Fernsehärzte empormoderiert hat."
Auch die Kritik-Punkte, dass Stutz' Sendung Spitzen-Medizin propagiere und die Teuerung im Gesundheitswesen anheize, will Felix nicht gelten lassen. "Sie (die Sendung) fordert die Patienten immer wieder zur Eigenverantwortung auf, mit Präventions-Kampagnen, beispielsweise das Experiment 'Nichtrauchen'. Sie riet zum Verzicht auf gefährliche Beruhigsmittel. Sie warnte vor wirkungslosen Kopfschmerz-Medikamenten", meint der Fernseh-Mann.