Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat ein Aufsichtsverfahren gegen die SRG eröffnet. Der Verdacht: In der Sendung "Swiss Award" des Schweizer Fernsehens vom 12. Januar kam es zu Schleichwerbun. Im Zentrum der Untersuchung steht laut einem Bericht der "SonntagsZeitung", ob Autos des VW-Konzerns und Uhren von Omega unzulässig angepriesen und die Sponsoren nicht genügend deklariert wurden.
In der Sendung stiegen Prominente zu Beginn der Show aus einer Limousine von VW. Danach wurden vier Personenautos unter den Zuschauern verlost. Die Uhren von Omega waren integriert in die Trophäen für die Show-Gewinner. Das Bakom hat laut "SonntagsZeitung" das Verfahren nach Prüfung der Sponsorenverträge eröffnet. Die SRG hat bis Ende April Zeit, sich zu äussern.