Verein zur Frauenförderung zieht positive Zwischenbilanz

ProQuote - Bis 2017 sollen 30 Prozent der Führungspositionen weiblich besetzt sein.

Im Februar 2012 wurde von 350 deutschen Journalistinnen der Verein ProQuote gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Anteil an Frauen in Führungspositionen in deutschen Medienhäusern bis 2017 auf 30 Prozent zu steigern. Zur Halbzeit ziehen sie ein positives Fazit, wie Meedia.de berichtet.

So seien seither mindestens 87 Medienfrauen aufgestiegen, die Hälfte davon in Redaktions- oder Programmleitungen. Dies wolle sich der Verein indirekt als Erfolg auf die Fahne schreiben, heisst es weiter. Um die angestrebten 30 Prozent zu verwirklichen, brauche es aber wohl trotzdem eine verpflichtende Quote.

Bereits erfüllt ist die Forderung bei der "Zeit", die einen "Frauenmachtanteil" von 36 Prozent hat. Zudem werde mit der "Bild am Sonntag" eine der auflagenstärksten Zeitungen von einer Frau geleitet. (Meedia.de/lmy)