Das Vergleichsgespräch im Zivilprozess von Pensionskassenverwalter Jürg Maurer gegen "Blick" und "SonntagsBlick" ist am Freitag ohne Ergebnis geblieben. Das Gericht hat für Mitte nächster Woche eine Veröffentlichung angekündigt.
Die Verhandlungen seien noch nicht abgeschlossen, sagte Béatrice Lombard-Martin von der Comunet GmbH, auf Nachfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Kommunikationsagentur Comunet erledigt die Medienarbeit für Jürg Maurer.
Die beiden Ringier-Medien haben Maurer unter anderem als "frechsten Pensionskassenverwalter der Schweiz" bezeichnet und von "wundersamer Geldvermehrung" bei seinem Privatvermögen geschrieben. Sie starteten die Kampagne gegen ihn im Zusammenhang mit den Verkäufen von Aktien der Bank Swissfirst durch Pensionskassen kurz vor dem Zusammenschluss von Swissfirst und Bellevue-Bank.
Maurer verklagte "Blick" und "SonntagsBlick" wegen Persönlichkeitsverletzung und verlangte, den durch die Kampagne erzielten Gewinn an das Rote Kreuz zu überweisen. Das Urteil sollte dreimal auf der Titelseite des "Blick" veröffentlicht werden. Der Ringier-Anwalt plädierte auf Abweisung der Forderungen. (sda)