Die Verhandlungen um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag zwischen Verlegern und Journalisten sind abgebrochen worden. Es soll eine "Denkpause" eingelegt werden, teilte der Verband Schweizer Presse am Dienstag mit. Die Gespräche stockten bei der Frage der Mindestlöhne, wie es im Communiqué der Verleger heisst. Die beiden Verhandlungspartner hätten sich nicht nicht darüber einigen können, ob sie auf Verbands- oder auf Betriebsebene ausgehandelt werden sollten.
Für die Verleger ist klar, dass dieses Thema auf Betriebsebene geregelt werden muss. Zu unterschiedlich seien die wirtschaftlichen und betrieblichen Voraussetzungen in den über 150 Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen in der Schweiz. Eine Regelung der Mindestlöhne auf Verbandsstufe sei "nicht verhandelbar", so die Verleger.