Der Axel-Springer-Verlag hat beschlossen, seine Aktien der Kabelsender ProSiebenSat.1 vorerst nicht zu verkaufen und das Angebot der neuen Mehrheitsaktionäre KKR und Permira auszuschlagen. Trotz dieser Entscheidung sei jedoch die weitere Vorgangsweise noch nicht geklärt, berichtet die Financial Times Deutschland.
"Wir wollen uns alle Optionen für die Zukunft offen halten", erklärte eine Sprecherin der Verlagsgruppe. Eine Aufstockung der Anteile sei genauso möglich wie der vollständige Verkauf oder eine Reduktion. Mit der Entscheidung über die weitere Vorgehensweise wolle Springer noch warten, bis die Fusion von ProSieben mit dem europäischen TV-Konzern SBS über die Bühne gegangen sei.