1988 gründete Beat Curti den Titel "Hochparterre". Nach zwei Jahren wollte er das Heft zu Grabe tragen. Doch die Redaktion übernahm es. Heute ist "Hochparterre" ein erfolgreiches KMU. Insgesamt 20 Mitarbeiter machen zwei Zeitschriften, Sonderhefte, Bücher und Ausstellungen.
Mit der Jubiläumsausgabe präsentieren Redaktion und Verlag ein neues "Hochparterre". Rubriken wie "Meinungen", "Raumtraum" und "Sammeln & Zeigen" zeigen das geschärfte kulturpolitische Profil. Zusammen mit der Designerin Barbara Ehrbar vom Superbüro in Biel verpasste man dem Heft ein frisches, spielerisches und bilderstarkes Design. Die Artikel in der Geburtstagsnummer zeichnen die wichtigsten Entwicklungen in Architektur und Design der vergangenen 20 Jahre nach. So eine Geschichte der Form, das Auf und Ab im Städtebau Osteuropas oder die Karrieren von Textilien, Telefonen und Landschaftsarchitekten.
Das Gedeihen von Hochparterre wird nun drei Abende lang gefeiert. Im Cabaret Voltaire in Zürich kommen am 17., 18. und 20. November langjährige Freunde zusammen: unter anderen heben der Zürcher Stadtpräsident Elmar Ledergerber, der Architekt Theo Hotz und der Kulturunternehmer Martin Heller ihr Glas auf den Jubilar. Die Festrede hält Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbands Schweizer Presse. In einem Theaterstück mit Gesang werden die Marksteine der Hochparterre-Geschichte in Szene gesetzt.