Der Schweizer Verlag Kein&Aber hat es mit einer doppelseitigen Werbung in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) die "geilste Anzeige des Jahres" zu schalten. Dieser Ansicht ist zumindest die "Bild-Zeitung" ("persoenlich.com" berichtete). Die FAZ hingegen hat sich bei den Lesern für das Inserat entschuldigt.
Keinen Grund für einen Rückzieher sieht Kein&Aber-Verleger Peter Haag: "Ich finde die Anzeige gar nicht schlimm". Sie sei witzig und intelligent gemacht, sagt er gegenüber tagesanzeiger.ch. Es sei überhaupt nicht seine Art mit derben Sprüchen Werbung zu machen. "Wir wollten nicht provozieren", so der Verleger.
Laut Haag ist aufgrund der Anzeige und dem Medienrummel grosses Interesse am beworbenen Buch und vor allem auch am Werbesujet entstanden. "Wir hatten wahnsinnig viele Klicks auf der Homepage, viele Leute wollen die Anzeige als Plakat." In der Schweiz stand das Büchlein "50 Erfolgsmodelle. Kleines Handbuch für strategische Entscheidung" schon vor der provokativen Werbung in der FAZ auf der Bestsellerliste. Laut Haag wurden hierzulande schon 10'000 Stück verkauft.
Diese Anzeige sorgt in Deutschland für Aufregung.
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