13.01.2015

SRF

Video-on-Demand und Live-Stream steigen um 34,1 Prozent

Auch die Webseite srf.ch und die Webplayer-Nutzung legen weiter zu.
SRF: Video-on-Demand und Live-Stream steigen um 34,1 Prozent

Anlässlich der Jahresmedienkonferenz vom Dienstag hat das Schweizer Radio und Fernsehen wiederum die Zahlen des Vorjahres bekannt gegeben und gleichzeitig einen Ausblick auf die Programmschwerpunkte 2015 präsentiert.

Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Zuschauerzahlen 2014 mehr oder weniger konstant. Die TV-Kanäle erzielten zur Hauptsendezeit einen Marktanteil (MA) von 40,1 Prozent (2013: 39,4 Prozent). Tagsüber betrug der MA 32,2 Prozent (2013: 30,4). Die Radiohörer-Zahlen konnte SRF aufgrund Probleme bei der Messung nicht vorlegen (persoenlich.com berichtete). Dafür gaben die Verantwortlichen Details zur Nutzung der Webseite bekannt und über die App-Downloads. Dabei zeigt sich: www.srf.ch legt weiter zu: 2014 wurden monatlich 1,8 Millionen Unique Users gezählt (2013: 1,76) und auch die Webplayer-Nutzung steigt, vor allem im Bereich Video-on-Demand und Live-Stream: 10‘780‘000 solcher Dateien wurden aufgerufen, das entspricht einer Zunahme von +34,1 Prozent im Vergleich zu 2013.

In Sachen Apps brilliert vor allem die SRF-App. Doch auch andere kommen gut an. "2014 wurde alle 20 Sekunden eine SRF-App heruntergeladen", schreibt SRF. Die Meteo-App verzeichnete bis Ende Jahr rund 489'800 Downloads und die WM-App 292'000 Downloads.

Bei all diesen stabilen oder steigenden Zahlen, so dürfe es kaum weiter gehen,, jedenfalls nicht bei den Einschaltquoten. Hier will SRF-Direktor Ruedi Matter für 2015 keine allzu hohen Erwartungen schüren. "2015 ist kein Sportjahr, zudem werden jetzt zahlreiche neue Sender live gehen, daher erwarten wir keinen Quotenanstieg", sagte Matter am Dienstag vor Medienvertretern.

Details zum SRF-Programmausblick für 2015 lesen Sie hier. (eh)


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