Viele preschen in den Nahen Osten vor

Westliche Medien - Auch Dänemark will Arabern über Medien Demokratie beibringen.

Das Ringen europäischer Mediengruppen um Anteile am arabischen Mediensektor wird immer deutlicher. Deutsche Welle, BBC, der zukünftige französische Nachrichtensender France 24 und Russia Today bauen ihr Angebot um arabischsprachige Dienste aus, wie die New York Times berichtet. CNN wartet die Entwicklung seiner arabischen Website ab, bevor Pläne für ein TV-Programm umgesetzt werden. Trotz der Vorteile, die westliche Medienunternehmen geniessen, werden sie um die Gunst der arabischen Zuschauer hart kämpfen müssen. Über 200 freie TV-Programme sind über die Satelliten Arabsat und Nilesat in der Region zu empfangen.

Um sich in der arabischen Medienlandschaft durchsetzen zu können, müssen die Sender glaubwürdig sein und eine guten Auftritt hinlegen, so die Ansicht vieler arabischer Medienexperten. Al-Jazeera und der saudi-arabische Sender Al-Arabiya sind in diesem Raum führend, während der von den USA gestützte Sender Al-Hurra weit abgeschlagen liegt. Das Ziel der Sender sei die Funktion einer Brücke, die Verständigung fördern soll. Doch Kritiker warnen, dass mit Medien auch Konflikte geschürt werden könnten.