Gleich vier neue Jurymitglieder werden künftig mitentscheiden, wer den Zürcher Journalistenpreis (ZJP) erhält. Sie komplettieren nach vier Abgängen das siebenköpfige Gremium. Die Stiftung des ZJP hat am Donnerstag die Personalien bekanntgegeben.
Neu dabei ist Cedric Fröhlich. Der ausgebildete Jurist arbeitet als Reporter für die «Berner Zeitung» und «Der Bund». 2024 wurde Fröhlich mit dem Zürcher Journalistenpreis ausgezeichnet. Brigitte Hürlimann, auch sie Juristin und neu in der ZJP-Jury, ist seit 2018 Redaktorin und Gerichtsberichterstatterin beim Magazin «Republik». Der dritte Neuzugang ist Simon Jacoby. Er hat Tsüri.ch gegründet und leitet das Zürcher Onlinemagazin als Chefredaktor. Er ist zudem Gründungsmitglied und Co-Präsident des Verbands Medien mit Zukunft. Und schliesslich ist auch Dirk Schütz neus Jury-Mitglied. Schütz amtet seit 2008 als Chefredaktor des Wirtschaftsmagazins «Bilanz». Schütz ist Autor mehrerer Fachbücher.
Die vier Neumitglieder folgen auf Lisa Feldmann (Autorin) und Hansi Voigt (Journalist), die aus statutarischen Gründen aus der Jury ausgeschieden sind sowie auf Nina Jecker («Basler Zeitung») und Reza Rafi, Chefredaktor des «Sonntagsblick», die ihren Rücktritt bekannt gaben.
Die Jury, unter der Leitung von Präsidentin Christina Neuhaus (NZZ), besteht aus sieben Journalistinnen und Journalisten. Neben den neu Gewählten sind dies Doris Kleck (CH Media) und Paula Scheidt (NZZaS).
Auch im Stiftungsrat kommt es zu einem Wechsel. Neu im nimmt Daniel Andrés Egli Einsitz. Er folgt auf Sermîn Faki. Die frühere Ressortleiterin Politik Blick hat den Journalismus verlassen. Ihr Nachfolger im ZJP-Stiftungsrat arbeitet auch bei Ringier und Blick als Head of Coordination bei Ringier Medien Schweiz und Tagesleiter im Blick-Newsroom.
Die Stiftung des Zürcher Journalistenpreises wird von den Medienhäusern CH Media, NZZ, Ringier und Tamedia getragen. Die Verleihung des nächsten Zürcher Journalistenpreises findet am 13. Mai 2025 statt. (pd/nil)