Den Auftakt machten Co-Präsidentin Marina Della Torre und Co-Präsident Fabian Gressly. Della Torre verdankte das Engagement der Anwesenden im Abstimmungskampf gegen die Halbierungsinitiative, namentlich Arbeit Aargau und den ehemaligen Verbandspräsidenten Peter Moor für den Aufbau von Nein-Komitees in den Kantonen Aargau und Solothurn.
Die Jahresrechnung schloss mit einem Defizit von rund 30'000 Franken, das laut dem abtretenden Ressortverantwortlichen Werner Beck auf die Ausgaben im Abstimmungskampf zurückzuführen ist. Der Mehraufwand kann durch bestehende Rücklagen aus Mitgliederbeiträgen gedeckt werden, heisst es in einer Mitteilung.
In den Vorstand gewählt wurden Erhan Babac (1991, Suhr), Ursina Mühlethaler (1998, Suhr), Roshani Sivaratnam (1996, Aarau) und Kathrin Sterchi (1969, Aarau). Aus dem Vorstand traten Irina Bannwart (nach zwei Jahren), Werner Beck (nach acht Jahren) und Nadia Pfendsack (nach drei Jahren) aus; Hans Nöthiger verliess nach sieben Jahren die Kommission für Programmbeobachtung.
Erstmals seit langer Zeit befand die Versammlung über einen Mitgliederantrag. Dieser forderte die Prüfung einer Umwandlung in eine Genossenschaft, die Öffnung aller Anlässe für sämtliche SRG-Mitglieder sowie die Prüfung eines Zusammenschlusses mit der SRG Region Basel. Alle drei Teilanträge wurden abgelehnt.
SRF-Direktorin Susanne Wille wies darauf hin, dass die Verhandlungen zur Konzessionserneuerung bereits am Tag nach der Abstimmung begonnen hätten und die Gespräche im Juni starten würden. (pd/cbe)