09.03.2007

3+

Vorwürfe von Björn Hering zurückgewiesen

Faro wurde für Model-Show gar nicht angefragt.

Wie "persoenlich.com" am Freitag berichtete, steht laut Blick noch kein Sendetatum für die von 3+ im Herbst letzten Jahres angekündigte Modelcasting-Show fest. Gegenüber "persoenlich.com" begründet Kaiser nun, wieso die Sendung verschoben wurde: "Eigenproduktionen sind für uns, wie für jeden TV-Macher, jedes Mal ein grosses finanzielles Risiko." 3+ sei kein Gebühren finanzierter Sender und müsse sorgsam mit den zu Verfügung stehenden Mitteln umgehen.

Deshalb müsse man sicherstellen, dass die Sendung zum best möglichen Zeitpunkt ausgestrahlt wird und damit möglichst viele Zuschauer erreichen kann. Dabei dürfe man auch nicht "Germanys next Topmodel" auf Pro7 aus den Augen verlieren. Dessen Sendestart sei mehrmals verschoben worden, worauf man in der Folge bei 3+ den Fahrplan angepasst habe.

Dass man wie von Björn Hering im Blick behauptet, die Preise drücken und nicht genügend Geld in die Sendung investieren wolle, weist Kaiser zurück und erläutert im Detail, wie die Suche nach einer Produktionsfirma für die Model-Show bei 3+ abgelaufen ist.

3+ schreibe fast alle Eigenproduktionen aus und veranstalte einen Pitch. Im letzten Herbst habe man deshalb 15 TV-Produktionsfirmen angeschrieben, dabei auch einige Schweizer Produzenten. Unter diesen war auch Faro, die Firma von Björn Hering.

Acht Produzenten hätten sich interessiert und ein Angebot unterbreitet. In einem zweiten Schritt wurden laut Kaiser die Angebote genau analysiert und selektioniert. "Dabei waren für uns vor allem die Qualifikation und die Erfahrung des Teams wichtig." Danach seien noch zwei Angebote übrig geblieben. "Eines davon haben wir dann ausgewählt."


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