Vorwürfe zum Eurovision Song Contest

SRF - Schreiben an Rundfunkunion wegen Menschenrechtsverletzungen.

Nachdem diverse Menschenrechtsorganisationen Aserbeidschan als Austragungsort des diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) kritisiert hatten, reagierte das Schweizer Fernsehen. Das SRF wandte sich Ende Dezember in einem Schreiben an die Europäische Rundfunkunion (EBU), die den Contest veranstaltet, und verlangte eine Stellungnahme zu den im Raum stehenden Vorwürfen wegen Menschenrechtsverletzungen im Gastgeberland.

Dessen Regierung steht wegen Einschränkung der Pressefreiheit und Diskriminierung von Minderheiten in der Kritik. Beim Bau der ESC-Halle sollen laut BBC zudem Hunderte Menschen vertrieben worden sein. Sven Sarbach, Bereichsleiter Show und Events beim SRF, bestätigt die Intervention: "Wir baten die EBU um eine klärende Stellungnahme und gehen davon aus, dass das Thema am nächsten Koordinationstreffen im März traktandiert wird." (SoZ)