Bei den National- und Ständeratswahlen sind die Programmangebote der SRG SSR Schlüsselmedien in der Schweiz. Dies zeigen die Resultate der Studie "Die Publikumsresonanz der SRG-SSR-Programme zu den National- und Ständeratswahlen 2003".
Radio und Fernsehen attestieren die Befragten eine hohe Ausgewogenheit, wie die SRG in einer Medienaussendung mitteilt. In der Romandie und im Tessin liegt das Fernsehen bezüglich Ausgewogenheit auf Platz eins, gefolgt von den Tageszeitungen und dem Radio. In der Deutschschweiz gelten die Tageszeitungen als besonders ausgewogen, gefolgt vom Fernsehen und vom Radio.
Im Durchschnitt halten rund 70 Prozent aller Zuschauerinnen und Zuschauer in der Deutschschweiz und in der Romandie die Wahlsendungen für objektiv, in der italienischen Schweiz sind es 50 Prozent, so ein Ergebnis der Studie. Rund drei Viertel der Hörerschaft in der deutschen und französischen Schweiz erachten die Wahlsendungen der SRG-SSR-Radios als objektiv, im Tessin sind es gut 60 Prozent.
Radio und Fernsehen gehören demnach zu den wichtigsten Informationsquellen bei den Wahlen. Das Fernsehen ist in der italienischen Schweiz die wichtigste Informationsquelle, in der deutschen und französischen Schweiz die zweitwichtigste nach den Tageszeitungen. In allen drei Sprachregionen liegt das Radio auf dem dritten Rang. In allen drei Regionen halten rund sechs von zehn Personen den Umfang der Wahlsendungen am Fernsehen als "gerade richtig".