Das finanziell angeschlagene US-Blatt "Washington Times" prüft einem Medienbericht zufolge seinen Verkauf. Die Tageszeitung führt Gespräche mit mehreren Interessenten, die das Blatt entweder kaufen könnten oder eine Partnerschaft eingehen wollten. Dies berichtete die "Washington Post" am Samstag unter Berufung auf eine Erklärung eines Verwaltungsratsmitglieds der Konkurrentin. Die "Washington Times" war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Das Blatt hat Ende vergangenen Jahres sein Sportressort geschlossen. Der Schritt gehörte zu einem Sparprogramm, mit dem 40 Prozent der Belegschaft abgebaut werden sollen. Die konservative Zeitung leidet schwer unter dem Rückgang des Anzeigenaufkommens in der Wirtschaftskrise und einer schwindenden Leserschaft. (sda)