Folgende Nachricht hat uns aus Brienz erreicht:
"Redaktoren und Reporter der Jungfrau Zeitung sind seit Montag ununterbrochen im äusserst stark betroffenen Mikrokosmos Jungfrau im Einsatz (insbesondere in Brienz, Interlaken und Grindelwald). Dies im Gegensatz zum Rechenzenter der Gossweiler Media AG in Brienz (u. a. Herausgeberin der Jungfrau Zeitung).
Dieses befindet genau in der Mitte zwischen den beiden am stärksten betroffenen Gebiete Tracht- und Glyssibach. Sämtliche Strom- und Kommunikationsleitungen des wassergeschützten Rechenzentrums sind seit Dienstag 1.45 Uhr unterbrochen. Innert 33 Stunden konnten die unversehrten Server auf dem Seeweg wegtransportiert und in Interlaken im hochwassergeschützten, neuen Rechenzenter der Kabelfernsehen Bödeli AG installiert werden.
Somit ist die Online-Version http://www.jungfrau-zeitung.ch seit Mittwoch 21.15 Uhr wieder zugänglich. Verlag & Redaktion bedauern diesen Unterbruch zwischen Dienstag Nacht und Mittwoch Abend sehr, da genau in dieser Zeit Tausende besorgte Leserinnen und Leser aus aller Welt versuchten die Zeitungs-Web-Site aufzurufen.
Die Printausgabe für Freitag 26. August wird komplett in der Redaktion Interlaken produziert, die für mindestens eine Woche Hauptsitz der Gossweiler Media AG bleibt. Dank gebührt dem Technikerteam Gossweiler Media AG, dem Taxiboot der Firma Zobo AG (Merci Carol) sowie der Kabelfernsehen Bödeli AG für das Gastrecht.
Die gedruckte Ausgabe vom Dienstag und die von Morgen Freitag wurden, respektive werden pünktlich ausgeliefert. Sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gossweiler Media AG und ihre Angehörigen sind wohlauf, trauern jedoch um die Toten in Brienz."