Als Sieger des diesjährigen "Prix du Champagne Lanson" gingen hervor Martine Bernier, Yvorne, für ihren Artikel "Pourquoi choisir la biodynamie ?", publiziert in terre&nature, und Jérome Estèbe, Genf, für seinen in der Tribune de Genève erschienenen Artikel "Ces beaux vins bon marché dont est jalonné le Chalonnais". Als Preis durften sie je drei Magnumflaschen alter Jahrgänge aus der Privatkollektion von Champagne Lanson und einen Check über 2004 Franken entgegennehmen.
Martin Kilchmann, Hergiswil, Thomas Vaterlaus, Ermatingen, und Eva Zwahlen, Langnau am Albis, wurden von der Jury mit einer Magnumflasche Noble Cuvée für ihre "regelmässig auf einem hohen Niveau geschriebenen Artikel" gewürdigt. Peter Keller, Zürich, schliesslich konnte für seinen kritischen, in der NZZ am Sonntag erschienenen Artikel "Chile gegen Bordeaux", der "eine Antithese zum Gefälligkeitsjournalismus" darstelle, den Spezialpreis der Jury in Form einer Magnumflasche Noble Cuvée entgegennehmen.
Der vor über 15 Jahren in Grossbritannien lancierte "Prix du Champagne Lanson" wurde zum fünften Mal in der Schweiz durchgeführt. Der Wettbewerb wird vom 1760 gegründeten Champagnerhaus Lanson an hervorragende journalistische Beiträge über Wein vergeben, die in der Schweizer Presse erschienen sind. Die Preisübergabe fand am Donnerstag, 23. September im Tessin statt, umrahmt von einer Vertikaldegustation von Noble Cuvée Lanson.
19 Weinjournalisten aus der deutschen, zwei aus der französischen und drei aus der italienischen Schweiz sandten Artikel ein, die in den letzten zwölf Monaten in der Schweizer Presse erschienen waren. Die Jury unter dem Vorsitz von Mike Favre (Weinproduzent, Chamoson, und Vizepräsident der Fédération internationale des concours de vins) hatte gemäss Communiqué "keine leichte Aufgabe", unter den 24 Artikeln ihre Wahl zu treffen.