Weltwoche-Autor Buck Sexton wird Nachfolger der amerikanischen Talk-Legende Rush Limbaugh (1951-2021). Dies vermeldet das Köppel-Blatt. Limbaugh hatte das mutmasslich grösste, je gemessene Radio-Publikum in der Geschichte dieses Medium – über 20 Millionen tägliche Zuhörer. Er starb im Alter von 70 Jahren letzten Februar an Lungenkrebs.

Limbaugh war laut Weltwoche «die erfolgreichste und umstrittenste Radio-Persönlichkeit der Vereinigten Staaten». Täglich sendete er drei Stunden über Mittag, ohne Gäste, er allein, das politische Geschehen deutend, kritisierend, aber auch parodierend. Er prägte eine Generation von Konservativen. US-Präsident Reagan würdigte ihn als «erste konservative Stimme im Land». Präsident Trump verlieh Limbaugh den höchsten zivilen Orden, die Medal of Freedom.
Regelmässiger Kommentator und Moderator der Weltwoche
Nach seinem Tod wurde lange gerätselt, wer hinter dem goldenen Excellence-in-Broadcast-Mikrophon Platz nehmen würde. Nun ist es bekannt: Es wird Buck Sexton sein, ab dem 21. Juni, zusammen mit seinem Kollegen Clay Travis, einem bekannten Sportjournalisten. Sexton ist Schweizer Lesern bekannt als regelmässiger Kommentator und Autor in der Weltwoche.
In der aktuellen Ausgabe schreibt er darüber, welche Ehre es für ihn bedeute, das Erbe des «Maha Rushie» anzutreten. Rushs Reichweite beruhte auf Verträgen mit über 600 Radiostationen. Dieses Publikum wird nun von einem Mann bespielt, der Verbindungen hat zur Schweizer Medienwelt. (pd/ma)
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