Weniger Betriebe, weniger Personal

Schweizer Druckindustrie - Strukturwandel dauert an.

Der Strukturwandel in der Schweizer Druckindustrie geht weiter. Sowohl die Zahl der in dieser Branche beschäftigten Personen als auch die Zahl der Betriebe nahm 2001 weiter ab. Im Jahr 2001 wurden insgesamt 2634 Vorstufen-, Druck- und Weiterverarbeitungsbetriebe gezählt, wie der Branchenverband viscom am Freitag bekannt gab. Seit 1998 ging die Zahl der Betriebe um 8.5 Prozent zurück. Die Zahl der Beschäftigten sank in der gleichen Zeit um 4.2 Prozent auf 32'302.

Die Tatsache, dass die Zahl der Betriebe stärker als jene der Angestellten gesunken ist, erklärt viscom damit, dass der Strukturwandel mit einer Zusammenlegung von Arbeitsstätten und Firmenfusionen einher gehe. Die Betriebsgrössen veränderten sich indes kaum: Nach wie vor beschäftigten 80 Prozent der Firmen weniger als zehn Angestellte, und über 95 Prozent der Unternehmen zählten weniger als fünfzig Angestellte.

Deutlich weniger Vorstufenbetriebe

Bei den ausschliesslichen Vorstufenbetrieben wurde mit einem Minus von 17.6 Prozent der stärkste Rückgang verzeichnet. Der Personalbestand ging um 14.3 Prozent zurück. Laut viscom hängt dies damit zusammen, dass deren Tätigkeiten vermehrt von Werbeagenturen und unternehmensinternen Grafikabteilungen übernommen werden. Die Zahl der Druckbetriebe sank um 6 Prozent. Hier nahm das Personal um 4.7 Prozent ab. Die weiterverarbeitenden Betriebe konnten ihre Struktur knapp halten: Sie verzeichneten ein Minus von 0.7 Prozent, während die Zahl der Angestellten um 17.8 Prozent stieg.

Für internationalen Markt gerüstet