"Wetterfee-Verbot" stösst auf Unverständnis

SF DRS - "Wir sind doch gerne Wetterfeen".

Unsere Regional-Wetterfeen sind gerne Wetterfeen und wollen so genannt werden. Zu diesem Schluss kommt der Blick, der bei den "Betroffenen" gleich selbst nachgefragt hat. In einem Brief an die Medien bezeichnete SF DRS-Chefredaktor Ueli Haldimann den Ausdruck Wetterfee als sexistisch, lächerlich, gedankenlos und dumm.

Tele-Züri-Wetterfee Dana Gablinger kann diese Ansicht nicht teilen: "Ich könnte noch verstehen, wenn der Begriff Wetterfrosch so diskutiert würde. Ein Frosch ist ja nicht gerade etwas Schönes." Kollegin Jeanette Eggenschwiler pflichtet bei: "Wie kommt man dazu, ein Fabelwesen aus dem Märchen als sexistisch zu bezeichnen?"

Und auch Sylvie Kempa von TeleBärn erklärt gegnüber Blick ihr Unverständnis für diese Idee: "Sogar mein Umfeld nennt mich Wetterfee und machmal auch Wetterhexe. Ich geniesse es, das sind doch schöne Spitznamen." Sie findet die Bezeichnung nicht negativ oder sexistisch.