Wie weit verschmelzen die Redaktionen?

"Blick"/"SoBli" - Weissberg warnt vor falschen Interpretationen.

In der Branche wird kolportiert, wann der "SonntagsBlick" denn die siebte Ausgabe des "Blicks" wird und die beiden Redaktionen komplett zusammengelegt werden. Vorboten einer solchen Fusion gibt es durchaus. Infolge von Sparmassnahmen verkündete Ringier im November letzten Jahres, dass man bei der Blick-Gruppe rund zehn Stellen abbaue.

Seit gestern ist nun auch bekannt, dass die beiden Redaktionen des "SoBli" und des "Blick" enger zusammenarbeiten ("persoenlich.com" berichtete). Sie gründen ein gemeinsames Rechercheteam, das für beide Blätter auf Primeurjagd gehen soll. Wie persoenlich.com auch erfahren hat, sollen die Printredaktionen und die "Blick"-Onlineredaktion künftig am selben Strang ziehen. Die Sportredaktion beider Blätter arbeitet heute schon zusammen.

Ist auf Grund dieser Faktenlage eine Zusammenlegung der Redaktionen von "Blick"/"SoBli" realistisch? "Blick" Chefredaktor Bernhard Weissberg entschärft: "Die Interpretation geht in die falsche Richtung. Henry Habegger und Beat Kraushaar haben früher schon eng zusammen gearbeitet. Da ist es nur logisch, dass man die Kräfte bündelt, wo es sinnvoll ist.“ Und die übergreifende Zusammenarbeit von Print und Online entspreche dem Ziel von Marc Walder, die schnelle und direkte Zusammenarbeit der Redaktionen und im Verlag zu fördern, so Weissberg.