Der Bereich Jugendsendungen von SF DRS soll unter die Lupe genommen und neu durchdacht werden, wie SF-DRS-"Kultur und Unterhaltung"-Chef Adrian Marthaler am Mittwochmorgen anlässlich eines Pressefrühstücks ankündigte. Im bestehenden Zeitslot zwischen 18:30 und 19:30 Uhr liege das Potential bei gerade mal 80'000 jungen ZuschauerInnen. Diese würden derzeit aber nicht erreicht, die deutsche Konkurrenz sei zu stark. "Wir stehen in einem wahnsinnig schweren Umfeld", so Marthaler.
Sendeplatz und Ausrichtung der Inhalte seien daher zu überdenken. Wichtig seien dabei die Erkenntnisse, dass Jugendliche kein ureigenes Jugendprogramm wünschten und sich zudem gegen Anbiederung sowie alles Edukative verwehrten. Wie dieses Wissen im Programm umgesetzt werden könne, sei nun zu überlegen.